Über den Meyer

Jörg-Porträt1

Meyer heiße ich.Hans-Jörg, kurz Jörg, Zweitgeborener einer Ingenieursfamilie aus Wolfenbüttel im nordiden Niedersachsen. Weder Eltern noch einer der drei Brüder hat jemals etwas mit dem Schießen am Hut gehabt. Ich bin 1977 zum Schießsport gekommen. Wurde mit westlichen traditionellen handwerklich einwandfreien Methoden in freundschaftlichem Mannschaftgefüge der SG Wolfenbüttel aufgebaut. Erst zur Luftpistole, später zur Schnellfeuerpistole, mit der ich bis zum National-C-Kaderstatus reifte.

Der Sprung in die Schützenklasse musste allerdings dreizehn Jahre warten.

1998 reihten sich dann mehrere Zufälle, mit dem Ziel im Schützenbund Broistedt einen neuen Anfang zu wagen. Aus dem stillen Lüftchen erst nur Zweiter bei den Kreismeisterschaften zu sein, wurde in den darauffolgenden Jahren ein Sturm auf die Wettkämpfe.

Hochachtungsvoll schritt ich bei den Deutschen Meisterschaften die Reihe der Olympioniken ab, ohne dass mir klar war, bereits im Jahr 2003 selber so weit sein zu können. Ich hatte erst im gleichen Jahr mit der Freien Pistole angefangen zu trainieren und wurde hier, wie auch mit der Luftpistole Deutscher Meister. Der Meilenstein.

Dann ging es schnell. Der organisationsgeniale Philip Bernhard (Landestrainer für Pistole in Niedersachsen) nahm mich gleich nach der DM unter seine Fittiche, schleppte mich zur EM-Qualifikation und ließ mich gewinnen. Damit kam ich über den Feldweg auf die Autobahn. Direkteinstieg in den Nationalkader. Weltcupstart in Sydney, mit einem Ring an der Olympiaqualifikation für Athen vorbei.

Danach das:

http://www.issf-sports.org/athletes/athlete.ashx?personissfid=SHGERM2004196401

Ein großes Danke an meine Freundin, an meine Familie, meiner Vereinsfreunde in den vielen Vereinen in denen ich trainieren darf, meinem Personal-Coach Phil, an meine Freunde in der Nationalmannschaft, an meine unterstützenden Kollegen, meinen Arbeitgeber Volkswagen, dem DSB, der Sporthilfe, dem Landessportbund, dem Olympiastützpunkt Hannover, der Industrie wie SteyrSport, Morini, Lapua und H&N und an alle anderen, die mich machen lassen in meiner besonderen Art des Schießens.

Jörg-Porträt2

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4 Gedanken zu „Über den Meyer

  1. Absolut Super, Gratulation zu Ihren Leistungen.
    Mich würde der Umbau der Hämmerli 150 auf die Pardini Visierung interessieren.
    Kann dieser Umbau selbst ausgeführt werden und welche Teile von Pardini werden
    dafür benötigt. Besten Dank für Ihre Antwort.

    • Hallo Rolf,
      ich hätte Dir gern Bilder vom Umbau meiner Hämmerli geschickt, aber leider habe ich gerade meine Kameraausrüstung geschrottet.
      Leider ist der Umbau nicht ohne schlosserische Kenntnisse so zu erledigen. Zum einen, wurde ein gebrauchtes Kimmenblatt abgefräst, zwei kleine Anstandshalter und ein weiteres kleines Blechstück mit zwei M2-Gewindebohrungen an das gebrauchte Kimmenblatt hartgelötet. Daran wurde dann enen normale Pardini-Kimme(verstellbar,soweit ich weiß an allen Pardini-Sportgeräten gleich; kostet allerdings bei Pardini-Deutschland 135€!) geschraubt. Keine einfache Angelegenheit. Mir war wichtig, dass ich die Original-Halterungen mit Kugelarretierung der Hämmerli nutzen kann. Wenn Du möchtest, liefere ich ein paar Bilder bei Gelegenheit nach. Gruß Jörg

      • dieser umbau interesiert mich auch für meine Hämmerli 152 . würde mich über fotos oder pläne sehr freuen. gut schuß Franz

      • Hallo Franz,
        vielen Dank für Dein Interesse! Ich habe ein paar Bilder zum Umbau der verstellbaren Visierung an meiner Hämmerli 150 im Beitrag hinzugefügt. Zeichnungen habe ich nicht mehr. Ich hoffe es hilft Dir. Viele Grüße Jörg

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